1. White-Bull Herausforderung

Die Spekulationen sind also zu Ende: Der White Bull wird das erste Mal herausgefordert. Was aber wird er antworten? In einer Woche wissen wir mehr.

Nun, da der legendäre Wanderpokal offiziell vorgestellt und übergeben wurde, ist der Ehrgeiz bereits geweckt worden. Die Spekulationen sind also zu Ende: Der White Bull wird das erste Mal herausgefordert. Was aber wird er antworten? In einer Woche wissen wir mehr.

Ich, Beat Roth, wohnhaft an der Seftigenstrasse 45, 3007 Bern, fordere den regierenden White Bull Stefan Zingg, der seinerseits in den letzen 327 Tagen mehr als dreimal im Quartier Weissenbühl genächtigt hat und somit alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Titelverteidigung mitbringt (unter Berufung auf Artikel 4 Absatz 1 des Reglement White Bull) im Rahmen des Basler Stadtlaufes am 28. November 2009 zur Verteidigung seines Titels heraus. Durch eine schmähliche Niederlage vor dem Supreme Court, wo meine Einsprache, zu der ich aufgrund beobachteter Unregelmässigkeiten im Regelwerk gezwungen wurde, abgeschmettert wurde, ist es mir eine besondere Ehre, als Erster eine Herausforderung im Kampf um die wirklich legendäre Trophäe auszusprechen. Es würde mich ausserodentlich freuen, wenn trotz unverkennbarer andersweitiger Verlockungen, die der Kulturmonat mit sich bringt, eine möglichst grosse Meute in den Basler Gassen vor dem Stier davonlaufen würden. In freudiger Erwartung, Beat «The Comeback» Roth Beat Roth – erfolgsverwöhnter Kanut – fordert den Weissen Bullen das erste Mal heraus. Wird er sich in Basels Strassen ebensogut wie auf dem wilden Wasser schlagen? Die Spannung ist gross.

Reglement White Bull

Nach einer intensiven Phase der Vernehmlassung ist jetzt das neue White-Bull-Reglement rechtskräftig.

Die wichtigsten Änderungen: Nicht jeder stuetz.be-Athlet ist automatisch für diese Weissenbühl-Meisterschaft teilnahmeberechtigt. Es bedarf eines gewissen Aufwandes, um in den erlauchten White-Bull-Kreis zu kommen (vgl. Art. 2). Ausserdem können ausnahmsweise auch Laufwettkämpfe gewertet werden (Art. 4, Abs. 1).

Happy Bulling! Die Rechtskommission.

Nach einer intensiven Phase der Vernehmlassung ist jetzt das neue White-Bull-Reglement rechtskräftig.

Die wichtigsten Änderungen: Nicht jeder stuetz.be-Athlet ist automatisch für diese Weissenbühl-Meisterschaft teilnahmeberechtigt. Es bedarf eines gewissen Aufwandes, um in den erlauchten White-Bull-Kreis zu kommen (vgl. Art. 2). Ausserdem können ausnahmsweise auch Laufwettkämpfe gewertet werden (Art. 4, Abs. 1).

Happy Bulling!

Die Rechtskommission.

Präambel

Im Namen Gottes des weissenbühlischen Bullen! Der Stützpunkt Bern und die Wohngemeinschaften Weissenbühl, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, im Bestreben, Fairness im Sieg wie in der Niederlage zu zeigen und die höchste aller Leistungen anzuerkennen, um den geistreichen Waldlauf gegenüber der Welt zu stärken, im Willen, in gegenseitiger Absprache zu trainieren und zusammen schneller zu werden, im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Quartiersgenerationen, gewiss, dass nur schnell ist, wer seine Schnelligkeit gebraucht, und dass die Stärke des Stützpunktes sich misst am Wohl der Schwachen, geben sich folgendes Reglement:

Art. 1              White Bull

¹ Der White Bull ist die höchste aller Auszeichnungen im Orientierungslauf.

² Es kann nie mehr als einen White Bull geben.

Art. 2              Teilnahmeberechtigung

¹ Zum White Bull teilnahmeberechtigt sind alle im Weissenbühl-Quartier wohnhaften Personen, die ihr viertes Lebensjahr abgeschlossen haben.

² Weiter kann White Bull werden, wer in den letzten 327 Tage mindestens drei Mal in einer der OL-Wohngemeinschaften im Weissenbühl übernachtet hat. Verbringt ein White-Bull-Anwärter bei einer andersgeschlechtlichen dritten Person („Meitschi vo Wissebühl“) eine Nacht, bedeutet dies ebenfalls die Teilnahmeberechtigung. Weitere Übernachtungen in den OL-WGs sind in diesem Fall hinfällig.

³ Die Übernachtungen müssen schriftlich beurkundet und von mindestens zwei offiziell teilnahmeberechtigten Athleten beglaubigt werden.

Art. 3              Herausforderung, Titelverteidigung

¹ Der aktuelle White Bull kann von den anderen teilnahmeberechtigten Athleten herausgefordert werden. Dies ist mit einem Eintrag auf der offiziellen stütz.be-Webpage anzukündigen. Die Herausforderung muss mindestens einen Monat vor dem Wettkampfdatum veröffentlicht werden.

² Der aktuelle White Bull hat eine Woche Zeit, seine Zu- oder Absage für den vorgesehenen Wettkampf zu geben. Es gilt als unehrenhaft, eine Herausforderung abzulehnen.

³ Der aktuelle White Bull muss seinen Titel mindestens alle 60 Tage verteidigen.

Art. 4              Wettkampf

¹ Der Titel des White Bull kann grundsätzlich nur an OL-Wettkämpfen gewonnen werden, die eine Zeitmessung und eine offizielle Rangliste aufweisen. Ausnahmsweise kann auch ein Laufwettkampf gewertet werden, um Art. 3, Abs. 3 zu erfüllen.

² Neben dem White Bull müssen mindestens drei andere teilnahmeberechtigte Personen am Start stehen, damit der Titel des White Bull gewonnen werden kann.

³ Der teilnahmeberechtigte Athlet, welcher die schnellste Zeit läuft, wird White Bull.

Art. 5              Preis

¹ Wer White Bull ist, erhält den White Bull – Wanderpreis.

² Der Wanderpreis ist legendär.

Pamplomila

Eine Meute waghalsige Männer lassen sich jedes Jahr von verwirrten Stieren durch die Strassen der Stadt Pamplona hetzen. Nicht weniger kühn waren die Männer und Frauen, die sich letzten Sonntag im kalten Acker über mehrere Meilen durch Gräben und Dickichte jagen liessen.

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Sumpftour – the race – Die Entscheidung

Endlich, nach x-mal testen, feinschleifen, genaues austüftlen der optimalesten Kurventechnik, unzähligen Montagabendtrainings mit ebenfalls sozial wichtigen Diskussionen vieler Berner OL-Läufer war es heute Abend soweit, die Spekulationen um was möglich wäre wenn und wie schnell es wirklich ginge falls in Topform usw. hatten ein Ende. Die Legendäre Sumpftour (anno 1969, nach mündlicher Überlieferung) wurde zum ersten Mal rennmässig absolviert.

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sumpftour – the race

Heute findet zum ersten Mal das «sumpftour – the race» statt.

Am Start stehen werden neben dem Rekordhalter (54:35 min) und aktuellem White Bull Stefan Zingg auch die Herausforderer Beat Zimmermann, Dominik Koch und Daniel Hubmann . Während Daniel Hubmann («Mein Ziel ist Erfahrung auf regionaler Ebene zu sammeln») und Dominik Koch («Hauptsache Basel ist im Fussball besser als Bern») auf Grund mangelnder Streckenkenntnisse die Hände, resp. die Füsse gebunden sein werden, bleibt wohl als einziger ernsthafter Herausforderer Beat Zimmermann. Dass er sich in der Gegend des Bremgartenwaldes wohl fühlt hat er als Rekordhalter des Brückenlaufes mehrfach unter Beweis gestellt.

Alle Zeichen deuten also darauf hin, dass sich Zimmermann wie auch Zingg für einmal im Leben zuoberst anstatt wie alphabetisch üblich zu unterst auf der Liste finden werden. Den Aussenseitern werden nur Aussenseiterchancen zu gerechnet.

Noch hat Zimmermann gut lachen. Gelingt ihm der grosse Coup gegen Zingg, Koch und Hubmann?

Stefan Zingg erster White-Bull Champion!

j.m. Vergangenes Wochenende fand in der Region Thun die erste Austragung der Weissenbühler Quartiersmeisterschaft statt. Anlässlich dieses Events wurde von den Organisatoren (OLG Thun) parallel ein Zuschauerlauf organisiert (7. und 8. Nationaler OL). Leider ist bei den Ranglisten etwas durcheinander geraten, sodass bis jetzt noch keine offizielle, „isolierte“ White-Bull Rangliste verfügbar ist (muss in mühsamer Handarbeit aus der Kategorienrangliste HE rausgelesen werden). Die inoffizielle Rangliste ist jedoch, wie Sie es, liebe Leserinnen und Leser, sicher schon erkannt haben, unter dem Bericht aufgeführt. Langer Schwede kurzer Finn, hier kommt eine kurzer Zusammenfassung des Geschehenen.

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White – Bull Championships

j.m. Unter dem Deckmantel des Echt.BIO OL-Grand-Prix machten die Pünktler des Stützes aus Bern dieses Wochenende emsig OL. Und das im wunderbaren Berner Oberland. Wenn am Samstag noch eher Leichtathleten-Beine und ein paar wenige Attackpoint- und Kompass-Skills genügten (in Fachkreisen auch als Hasenfuss-OL bekannt), um ein gutes Resultat zu erzielen, bot der Jagdstart am Sonntag Oäu nach alter Väter Sitte. Auf der neuen Karte „stampf“ irgendwo zwischen Blueme und Sigriswiler Rothhorn erwarteten die richtigen Männer eine taffe Bahn mit der einen oder anderen zu überquerenden Höhenkurve, detailreiches voralpines Gelände, wilde Routenwahlen sowie hie und da einen Kuhplütter. Nur einen Verpflegungsposten suchten manche Läufer (Namen der Redaktion bekannt) vergebens.

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