Es ist wieder soweit

Liebe Stuetz.be Leute,

bei der Erinnerung an die Athletic-Challenge des Stuetz.be kam mir sofort der Gedanken auf, wer wohl Rekordhalter der 400m Challenge ist. Es ist dies kein geringerer als der mit dem Rathgeb tanzenden Ratsky! Ein wahrlich grosser Mann, verdienterweise gewann der dieses 400m Rennen und noch lange möge sein Namen die Hallen und den Triumphbogen des Gestützten Punktes zieren.

Als ich die Halle der ehrenhaften Männer durchstöberte, bemerkte ich dann aber auch, dass der Rekordhalter auf der ebenso legendären, wie auch atemberaubenden Sumpftour kein anderer als der Kochende Domi ist. Die glorreichen Zeiten (und glorreich waren Sie in der Tat) des kochenden Domi sind aber lange her. Zu lange! Als der TV noch keine Farbe kannte und die Strassen der Stadt keinen Asphalt oder Teerbelag besassen.
Dieser Gedanke kümmerte mich und in mir kam das Verlangen zu einem Schrei:
«Skandal!» schrie ich so laut, dass die Kiwis in down under allesamt wieder fliegen lernten und vor Angst davonhuschten!

Mein Herz blieb darauf hin für eine halbe Ewigkeit stehen und dann bemerkte ich die eigentliche Faulheit in unserem geliebten Stützpunkt! Der Bulle ist träge, alt und grau geworden. Keiner hat jemals gewagt ihn zu fordern, auch wenn (und dies sei gewiss) er längst seine Schönheit ebenso verloren hat, wie seine Kühnheit.

Der Gedanke quälte mich Nächte und Tage lang und als ich im unendlichen Endlosen des Zeit- und Raum-Kontinuums umherirrte kam die Erleuchtung! Ein neuer Bulle muss erkoren werden! Ein neuer Herrscher über Gut und Böse. Vielleicht möge er jung und erfolglos sein – es zählt die Kraft in ihm und nicht die Geschichte hinter ihm. Und so will ich zwei Fliegen mit einem Peitschenhieb schlagen: Ich fordere eine Withebull-Challenge auf der legendären Sumpftour! Am Donnerstag 21. Dezember 18.30 Uhr sei es so weit!

Es liegt zwar nicht in meiner Macht, dies zu tun, da ich weder im Athletenpool, nicht wohnhaft im Weissenbühl bin – aber kenne ich doch sicherlich genügend Frauen und Männer die dort wohnen und für mich bürgen würden, sollte dies ein Problem sein!

So sei dies Zitat stellvertretend für all meine Gedanken und Gefühle:
“Die Welt ist im Wandel. Ich spüre es im Wasser. Ich spüre es in der Erde. Ich rieche es in der Luft.” / “Selbst der Kleinste vermag den Lauf des Schicksals zu verändern.”

Lang lebe der Bulle – lang lebe der Stützpunkt – ein hoch auf ein neues Zeitalter!

In Liebe, der besinnliche, ruhige und zurückhaltende Floo’s – Herr der Worte

Z Zort zum Zischtig

Vor genau 5 Tagen erteilte hier, auf genau dieser Seite, Joe (kurz für «Job Openings for Economists») M einen Befehl. Ganz nach Jesajas Motto

„Sie bewahrten Stillschweigen und antworteten ihm kein Wort, denn das war das Gebot des Königs, das besagte: ‚Ihr sollt ihm nicht antworten‘ “

passierte: Nix (lat. für «Schnee», «weisses Haar»).

Eigentlich bin ich jemand, der jeweils extra genau das Gegenteil von dem tut, was man tun sollte (gäu Mami!). Aber weil mir Stille suspekt und unangenehm ist und ich hier keine Geräusche von mir geben kann, welche diese Stille überbrücken könnten («naanana», «mmmmmhm», «hmmm» oder eben «zZzZ»), sehe ich mich gezwungen, dem Befehl von Joe (auch kurz für «Jolly Old Elf»), ausnahmsweise – aber wirklich nur ausnahmsweise – Folge zu leisten.

Also. Versuchen wir doch gemeinsam der Frage auf den Grund zu gehen, weshalb die Stimmen hier verstummt sind. Der erste logische Schritt, bei der Beantwortung einer derart anspruchsvollen Frage ist, wie bei allem anderen im täglichen Leben auch: Google. «Why did everyone just… «…randomly die»», ploppt auf. Echt jetzt, Menschheit? Wa lääääuft?!

Wählen wir einen anderen Ansatz. Vielleicht hatten auch einfach alle vor allem (sehr) Phi(e)l los? Es gilt hier zu bedenken, dass es schon nur heute den National Handbag Day und den Cake Decorating Day zu feiern gab, nachdem gestern bereits der Kick Butt Day, der Online Banking Day, der Moldy Cheese Day, der Columbus Day oder der National Pro Life Cupcake Day auf dem Programm gestanden hatten. Sorry – wer kommt da noch mit, geschweige denn hat Zeit für anderes (als auf dem Sofa zu liegen)?!

Warum dann? Hatte man ganz einfach «kä Luscht»? Matthias K. «Angst und Gäld han ich käi» zum Vorwurf: «Ihr kennt mich ja alle, da muss ich kein Geheimnis draus machen. Mir geht es hier (Anm. der Redaktion: Er meint das OL-Biz) vor allem ums Geld. Das Ziel für die Zukunft ist ganz klar, als erster die Milliardengrenze bei den Transfers zu knacken. Das ist eigentlich meine Hauptmotivation – für alles. Deshalb mache ich auch prinzipiell nichts, was kein Geld gibt. Was andere darüber denken, ist mir egal – ich habe schliesslich zwei grosse, also, wirklich grosse, Brüder». Danke Matthias für deine Ehrlichkeit.

Ludi aus B setzt die Prioritäten ebenfalls anders. Er verkehrt Gerüch(t)en zufolge in letzter Zeit häufig im Kebab-Sektör, so beispielsweise auch am heutigen Abend. Ludi aus B ist der erste, welcher in diesem Sektör die Lehre zum Döner-Fachmann absolviert. Bis jetzt hat er sich auch erst einmal am Kebabspiess verschnitten. Dürüm drücken wir ihm weiterhin die Daumen, in diesem Sektör.

Jonas M kämpft noch immer mit dem Fortschritt der Digitalisierung und war weder per Whatsapp, Facebook, Insta oder Snapchat für irgendwelche Statements erreichbar.

Und der ganze Rest hatte wohl, wie auch meine Wenigkeit, schlicht und einfach nicht so viel zu sagen! Und manchmal, sind wir ehrlich, wäre es doch auch gar nicht so schlecht, besser mal die Klappe zu halten…

https://www.youtube.com/watch?v=pvj9RJTxKcM

 

Darum wärs das auch schon, z’Zort zum Zischtig. 

zZzZguetnachtauersits.

 

PS. Das Meiste in diesem Text ist fast ganz wahr.

Wisst ihr noch, damals?

Könnt ihr euch noch an den 11. Dezember 2015 erinnern? Ein milder Freitag im Spätsommer des Herbsts (oder so ähnlich), die meist überschätzte Band der Schweiz (wenn nicht der ganzen Welt) spielte im Kofmehl ein Konzert (irgendetwas mit Bombay und 77 Strassen), die Uni Basel veröffentlichte einen Text mit dem Titel «Hirndoping ist bei Schweizer Studierenden unbeliebt» (Studentenfutter wohl ausgenommen), meine Mutter feierte Geburtstag und ja, an diesem besagten Freitag wurde der letzte Beitrag auf der stuetz.be Seite veröffentlicht, der nichts mit dem Gurte Gredi oder der Urban Challenge zu tun hatte.

Der stuetz.be, früher als stolze Eiche(l) in der ansonsten als Baumschule daherkommenden humoristischen Szene des Orientierungslaufs bekannt, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Ein Schättchen, welches sich bei auf Zenit stehender Sonne unter dem Gebilde seiner massiven Vergangenheit zu verstecken versucht, statt bei untergehender Sonne nach dem Horizont zu streben. Von den früher als humoristische Zwetschgen bekannten Zeitgenossen Philipp S (nicht zu verwechseln mit Filipescu – do päng, ich bin für immer en Fan vo dem Rumän), Jonas M (nicht zu verwechseln mit dem noch immer vor Humor triefenden Jonas M (M steht für Merz)), Matthias K (ok, der war noch nie für seinen Humor bekannt. Dafür kann der OL. Und falls Mal nicht O, dann zumindest L) oder Ludi aus B (nicht zu verwechseln mit dem Rudi aus W), sind heute nur noch ausgetrocknete Dörrfrüchtereste übrig: Sie haben zwar noch Geschmack, müssen aber zuerst unter enormer mechanischer Anstrengung gekaut werden.

Es wäre aber eh utopisch gewesen, hätte man geglaubt, dass diese an humoristischer Schlagfertigkeit kaum zu unterbietenden Clownschulabbrecher den stuetz.be-Karren aus dem Dreck ziehen könnten. Das wäre etwa so, als hätte man beim FCB früher (als der FCB noch gleich erfolglos war wie alle anderen Schweizer Klubs) die offensive Verantwortung in die Hände von Massimo Ceccaroni gelegt.

Eigentlich ist es mir auch egal, wer der nächste Rolf Fringer (damit meine ich Rolf Fringer als Meistertrainer des FC Aaraus und nicht den Rolf Fringer, an dem Constantin seine Schlagfertigkeit auslässt) des gestützten Punkts sein wird. Alter, Geschlecht, links oder rechts Träger (des Kompasses) – alles egal. Aber ich will wieder schlechte Scherze lesen können. Und dies nicht nur zwei Tage vor und zwei Tage nach dem Gurte Gredi.

Als Exil-Stuetzler liegt mir das am Herzen und ich bin mir sicher, dass es da draussen noch andere Leute gibt, die gleich denken wie ich. Also nehmt den/die Finger aus dem Arsch und schreibt wieder lustiges Zeug (und wascht euch vorher noch die Hände). Das ist keine Bitte, sondern ein Befehl.

Aus der Ferne grüsst,

Jonas Merzson

W E L T R E K O R D ! ! !

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