Whitebull Zermatt

Donnerstag, Juli 17, 2014

Die nächste Whitebull-Challenge steht auf dem Programm. Insgesammt 8 Bullen kämpfen um den legendären Titel.

Hierzu möchte ich kurz die geltenden Regeln und Besonderheiten erläutern:

Whitebull: Whitebull wird der teilnahmeberechtigte Athlet, der am Ende der Woche in der offiziellen Rangliste der Swiss-O-Week 2014 am weitesten oben steht. Dabei ist ein Streichresultat eingerechnet, es gilt aber als unehrenhaft eine Etappe zu Trainingszwecken oder als zusätzlichen Ruhetag zu missbrauchen. Der zurzeit Führende im Gesamtklassement hat während dem Wettkampf das Mayo-Schon zu tragen. Dieses Trikot ist legendär und darf während der Dauer der Challenge nicht gewaschen werden. Am Abend nach jeder Etappe erfolgt die Übergabe des Mayo-Schon.

Da sich dieser Modus bereits bewährt hat gibt es neben dem Titel des Whitebull weitere, dem Whitebull untergeordnete Titel zu erkämpfen. Die Leader in diesen Kategorien haben während der Etappe die entsprechende Startnummer zu tragen. Die Startnummer ist gut sichtbar auf dem Rücken zu tragen. Bei Verlust der Startnummer ist eine detailgetreue Nachzeichnung anzufertigen und zu tragen.

Usain Bull: Der Leader in der Kategorie der Sprinter trägt die grüne Startnummer. Entscheidend ist die Zeit vom jeweils letzten Posten ins Ziel. Die Punktevergabe erfolgt (weil bewährt) nach dem Punktesystem von Mario Kart (1. Rang = 9 Punkte, 2. Rang = 6 Punkte, 3. Rang = 3 Punkte, 4. Rang = 1 Punkt).

Bully Breu: Der Leader in der Kategorie der Bergsteiger trägt die gepunktete Startnummer. Entscheidend ist die schnellste Zeit zu dem Posten, zu welchem am meisten Höhenmeter zu bewältigen sind. Die Punktevergabe erfolgt (weil bewährt) nach dem Punktesystem von Mario Kart.

Jung Bull: Der beste Bulle der 3 U-25 Bullen im Gesamtklassement trägt die blaue Startnummer. Ist dieser ebenfalls Leader in der Hauptkategorie Whitebull erhält der nächstbeste Jungbulle die blaue Startnummer.

Red Bull: Der beste Bulle der Etappe des Vortages trägt die rote Startnummer.

Sitting Bull: Der Bulle, der in allen vorherigen Etappen zusammengezählt am meisten Zeit benötigt hat ist der Träger der orangen Startnummer. Er wird am Ende der Woche vom Startnummer-Sponsor mit einer Extraportion Energie versorgt.

Der Gewinn dieser Titel ist nicht mit dem Whitebull zu vergleichen, jedoch ist er mit einem gehörigen Mass an Ruhm und Ehre verbunden.

Zu den teilnahmeberechtigten Athleten: Whitebull Gabi Lombriser zeigt Respekt vor der namhaften Konkurrenz, gibt sich aber kämpferisch: „Der Whitebull ist gerüstet für jede Aufgabe!“ Zur namhaften Konkurrenz zählen unteranderem die beiden WM-Teilnehmer Daniel Hubmann und Matthias Kyburz. Hubmann möchte nach 3 Silbermedaillen an den Vorbereitungswettkämpfen endlich wieder zuoberst stehen. Angst, ein drittes Mal in seiner Karriere ausserhalb der Top10 klassiert zu sein, hat er keine. Auch Kyburz steht, wie Hubmann, das erste Mal an der Startlinie einer Whitebull-Challenge. Als erster Sprint-Staffel-Weltmeister aller Zeiten wird er die Ehre haben die Regenbogenstartnummer zu tragen. Als alte Hasen respektive Bullen gelten Stefan Zingg und Beat Roth, aber nicht (nur) ihres Alters wegen. Sie gehören zu den Bullen mit der meisten Challenge-Erfahrung. Auf wohl ebenso viele Challenge kann auch Jonas Mathys zurückblicken. Der ehemalige Whitebull sieht vor allem seine Siegeschance zu Beginn der Woche: „Als Sprintspezialist muss ich im Prolog einen anständigen Vorsprung herauslaufen, den es dann zu verteidigen gilt“. Von solch abgeklärten Aussagen können die beiden Rookies Lukas Diener und Michael Dubach nur träumen. Sie hoffen beide auf Fehler der Favoriten: „Wenn sich uns die Möglichkeit bietet werden wir bereit sein zuzuschlagen.“

Hiermit wünsche ich allen Bullen viel Erfolg und verletzungsfreie Wettkämpfe!

Ludi incipiant