Am Höhepunkt angekommen!

Montag, November 18, 2019

Nach intensiven Tagen mit Presseterminen und Fernsehauftritten wie bei Glanz und Gloria mit «Neuer Whitebull ganz intim, pikante Geständnisse aus seinem Liebesleben» die Doku auf DMAX «DOWNHILL EXTREME XXL» oder meinem Autritt bei Sternstunde Philosophie «Ob auf oder ab. Was bleibt?» bleibt mir endlich die Zeit auf das hochgradige Spektakel von letzter Woche zurückzuschauen.

Meine Vorbereitung war nicht optimal, hatte ich in den Vortagen noch mit einer Grippe zu kämpfen. Verursacht wohl durch die immense Anspannung und Nervosität vor dem anstehenden (Schwer-) kräftemessen.

Nichtdestotrotz war ich zuversichtlich und konnte noch einige Kilogramm an Körpergewicht zulegen, um jeden Vorteil nutzen zu können. Die Konkurrenz war jedoch überraschend dick stark und sogar interkantonal. So kam ich beim gemeinsamen Aufstieg und der letzten Streckenbesichtigung bereits etwas ins Schwitzen.

Meine Unsicherheit war aber nicht ganz berechtigt, da ich doch der Einzige war, der mit einer Schutzbrille am Start stand. Es schien als würden einige die Sache nicht ganz ernst nehmen.

Der Lauf zu rekonstruieren fällt mir eher schwer. Wie genau ich von oben ins Ziel runtergekommen bin, weiss ich nicht mehr. Vergleichbar mit dem Heimkommen nach dem Ausgang. Jedoch hatte ich auf dem allerletzten Sektor noch etwas Glück, als ich bei einem Überholmanöver einer älteren Frau ins Straucheln geriet und ich mich gerade noch in das Geländer stürzen konnte, und so ein einwandfreien «Seemannsköpfeler» verhindern konnte. Die betroffene Frau ist in psychologischer Betreuung und wird ab jetzt nur noch das Bähndli nehmen.

Nach meinem Lauf folgte das grosse Zittern. Wird jemand meine Zeit unterbieten können und werden alle den Höllenritt unbeschadet überstehen? Es folgten noch einige verrückte Spinner, die für gute Downhillfähigkeiten bekannt sind. Glücklicherweise sind einige bereits verheiratet oder verlobt und so etwas gemässigt nicht gleich Kopf und Kragen zu riskieren. Das dies nicht für alle galt, zeigte Ismael «bei mir gibt’s nur vollgas» Röthlisberger eindrücklich und stellte sogleich eine neue Bestzeit vom Gurten bis in den City-Notfall auf. Sogar Flanse Sprintgott Moser konnte ich für einmal im Schach halten und mich so als Sieger und Weltrekordhalter an der After(haha)party feiern lassen.

Böse Zungen behaupten ich hätte die Durchführung dieses Anlasses selbst gepusht, da es für mich die einzige Chance sei M. Kyburz an einem Laufwettkampf zu schlagen. Doch wer mich kennt, der weiss, dies ist zu 100% korrekt. Das Gerücht ob ich verantwortlich sei für die Überschwemmungen in Venedig, und der Folge, dass der ebengenannte Herr überhaupt am iderd etruG Start stand, möchte ich aber nicht kommentieren.

Ach ja und noch die Anwort auf die Frage nach dem Muskelkater in den Tagen danach:
Ganz erträglich, so lange man sich auf dem Sofa nicht bewegt.

Ich möchte allen danken, die an mich geglaubt haben oder an etwas anderes glauben. Ebenfalls möchte ich meinen stabilen Fussgelenken und Sehnen danken und natürlich der Schwerkraft, die mich mit 9.81m/s2 unterstütze.

 

Somit erkläre ich Annahme der Wahl und bin bereit vom einfachen Volk herausgefordert zu werden.

Peace out

Sir Simi Whity Mc Whitebull Dubach

 

Post Scriptum: Bitte schickt keine Anfragen mehr, wann endlich meine Memoiren veröffentlicht werden.

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